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ERSTER TEIL
DAS HUMBUG-DOGMA
"DER GESETZGEBER"
Es ist nicht nur ein Skandal sondern auch eine Tragödie, daß man der Pharmaindustrie gestattet, den Markt mit ihren
Produkten zu überschwemmen mit der Begründung, daß sie in Bezug auf Wirkung und Sicherheit gründlichst an Tieren erprobt wurden; und daß die Gesundheitsbehörden, das heißt der Staat, dieser Irreführung Vorschub
leistet, die nichts als ein belegter Schwindel ist. Beide Seiten wissen nämlich ganz genau, daß Tierversuche trügerisch sind und nur als Alibi dienen, als eine Rückversicherung gegen den Tag, an dem es nicht mehr
möglich sein wird, die verhängnisvollen Nebenwirkungen eines Medikaments zu vertuschen. Dann können sie sagen, daß "alle erforderlichen Tests gemacht worden sind”, daß dem Gesetz Genüge getan wurde.
Worüber sie jedoch schweigen ist, daß sie selbst diese Gesetze geschaffen haben. Denn der Gesetzgeber hat, wenn es um medizinische Fragen geht, keine andere Wahl als sich dem Diktat der "Experten" zu
unterwerfen. Und wer sind diese Experten? Beauftragte des Chemo-Medizinischen Kartells, dessen Bindungen zum Gesundheitswesen so eng sind, daß sich die gemeinsamen Interessen gewöhnlich verflechten. So sind sie es
denn auch, die dem geheimnisvollen und allmächtigen Wesen, das anonym als "der Gesetzgeber" bezeichnet wird, bindende Anordnungen erteilen.
Diese Sachlage veranlaßte Dr. James D. Gallagher, den
Direktor der medizinischen Forschungsabteilung der Lederle Laboratorien, USA, einmal zu erklären:
Noch ein Grundproblem, das wir infolge der Bestimmungen und der Umstände, die zu ihnen führten, teilen, ist
die unwissenschaftliche Einstellung zu Tierversuchen. Tierversuche werden aus rechtlichen, nicht aus wissenschaftlichen Gründen vorgenommen. Als Voraussage sind solche Studien für den Menschen ohne Wert - mit
anderen Worten:
unsere Forschung ist wahrscheinlich wertlos.
(Journal of the American Medical Association, 14. März 1964.)
In Wahrheit sind gerade die sogenannten "Experten", die der
medizinischen Forschung Tierversuche als Prüfstein zur Pflicht gemacht haben, unter den Hauptakteuren des größten Schwindels aller Zeiten, und dies vor allem aus Gewinnsucht und zum großen Schaden der Menschheit.
Erschöpfende Beweise für diese Behauptungen zu liefern, mit der eine wachsende Anzahl von Medizinern übereinstimmt, ist der Zweck dieser Enthüllungen.
ABERGLAUBE
Jeder, der einmal ein Tier in
seiner Obhut hatte, mußte bald erfahren, daß man niemals eine für Menschen bestimmte Arznei einem Tier geben darf; es könnte daran sterben. Was bedeutet das?
Doch ganz offensichtlich, daß der Organismus des
Tieres anders als der menschliche reagiert und daß eine Medizin, die dem einen hilft, dem anderen schaden kann.
Doch selbst Menschen, die diesen Grundsatz kennen, sind durch Pressepropaganda und die
Bestechlichkeit der Massenmedien so gesteuert worden daß sie Tierversuche als bombensicheren Schutz akzeptieren und, ohne nachzudenken und ohne die vorliegenden Beweise zu beachten, erklären: “Da neue Medikamente
geprüft werden müssen, ziehe ich es vor, daß sie an Tieren und nicht an mir ausprobiert werden."
Diese scheinbar humanitäre Beschwichtigung enthält zwei gewaltige Verdrehungen: Erstens, daß wir
dauernd neue Arzneimittel brauchen, und zweitens, daß Tierversuche ausreichende Informationen über ihre Wirkung geben können.
Das sind Trugschlüsse, die einer großen Mehrheit der Menschen wie ein religiöses
Dogma, das nicht bestritten werden kann, aufgezwungen worden ist. Für die meisten von uns beginnt diese systematische Gehirnwäsche lange vor dem urteilsfähigen Alter, zuerst in der ebenso auf diesen Glauben
eingestimmten Familie, dann in der Schule. Später auf der Hochschule und durch die Massenmedien.
Und trotz der offenkundigen und ständig wachsenden Zahl von gegenteiligen Beweisen klammern sich die meisten
Menschen weiterhin mit derselben unerschütterlichen Zuversicht an diese Überzeugung, mit der die Massen früher an die Heilkraft geweihten Wassers glaubten oder daß Hexenverbrennungen eine humanitäre Maßnahme seien,
weil damit die Seele der armen Sünderin gerettet wird.
Das alles, obwohl die Irrtümer von heute viel augenscheinlicher als die des Mittelalters sind.
"Alle Erfahrungen mit Tieren sind vollkommen
schlüssig für den Menschen. An Tieren durchgeführte Experimente mit schädlichen Substanzen oder unter nachteiligen Bedingungen sind völlig schlüssig für die Toxikologie und Hygiene des Menschen. Ebenso sind
Untersuchungen über medizinische oder toxische Substanzen in Bezug auf ihre Heilwirkung ganz und gar anwendbar auf den Menschen.”
Diese und ähnliche unsinnige Behauptungen stellte Claude Bernard, der Apostel
der heutigen, auf Tierversuchen basierenden Arzneimittelforschung in seinem berühmtesten Werk Einführung in die experimentelle Medizin auf, mit dem im Jahre 1865 der Grundstein für die gegenwärtige
"offizielle" Medizin gelegt wurde und das die Bibel der sogenannten Medizinforscher geworden ist - trotz der wachsenden und immer traurigeren Beweise, daß sie auf einen Irrtum beruht.
Die heute
praktizierte medizinische Wissenschaft ist nichts als ein falsches Dogma, an das fast auf der ganzen Welt geglaubt wird und das, ganz gleich ob durch gesetzliche oder ungesetzliche Mittel, durch eine geschickt
organisierte Clique in allen Industriestaaten eine Machtstellung errungen hat, die in enger Bindung zum Chemie-Kartell steht. Ihr Zweck ist, wie in den folgenden Kapiteln gezeigt werden soll, nicht die
Volksgesundheit, die nur als Vorwand dient, um gewaltige Summen zu erpressen, sondern die Vergrößerung des eigenen Reichtums und der eigenen Macht.
Echte Wissenschaft setzt freie Information voraus und den
Meinungsaustausch über unterschiedliche Standpunkte. So etwas gibt es auf medizinischem Gebiet heute nicht. Die intelligenten, aufrichtigen und mutigen Ärzte, die versucht haben, Ansichten zu äußern, die im
Widerspruch zu der anerkannten Lehrmeinung stehen, die die Universitätsprofessoren vertreten indem sie die Menschen zum Beispiel vor den verheerenden (aber einträglichen) Krebstherapien oder vor der Wirkung gewisser
Massenimpfungen warnen, die man ihnen von oben im Interesse lukrativer und Arbeitsplätze bietender Unternehmen aufzwingt werden alle schnell abgeschreckt oder zum Schweigen gebracht. Man schließt sie regelmäßig von
den großen, Schlagzeilen machenden Mediziner-Kongressen aus (deshalb müssen ja auch alle Teilnehmer an solchen Tagungen Monate vorher den Text der Vorlesung, die sie halten wollen, vorlegen); und man verbannt sie
auf die unterste Sprosse der Berufsleiter, von der aus sie keine meinungsbildenden Ansichten erfolgreich verbreiten können.
Oder man stößt sie ganz aus der Ärztegemeinschaft aus. Wir werden andere Formen der
medizinischen Zensur noch später untersuchen. ...
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