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MCD / ADS - und Ritalin
Diagnose ADS = Gefährliche Übertreibung?
Oftmals sehr leichtfertig wird die Diagnose ADS gestellt. Etliche Selbsthilfegruppen haben sich gegründet um mit diesem Problem fertig zu werden. Für das seit Jahrhunderten bestehende Problem der Überaktivität musste
endlich ein medizinischer oder englischer Fachbegriff gefunden werden. Man hat dies erreicht mit ADS: Attention Defizit Syndrom (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom oder auch MCD, ADHD, ADD, etc.)
Warum hat plötzlich der Großteil unserer Kinder ADS?
HABEN WIR UNS EIGENTLICH SCHON SELBST MAL DIESE FRAGE GESTELLT ?
Warum sprechen alle von diesem Syndrom, fast kommt es uns vor als wäre eine "neue Seuche" ausgebrochen, welche unsere Kinder heimsucht.....
Wie leben wir mit unseren Kindern, Wo leben unsere Kinder?
Bevor man sich mit diesen, vielleicht unangenehmen Fragen beschäftigt sucht man sich lieber eine organische Diagnose, wie dem AD-Syndrom, oder MCD, oder ADD, oder ADHD, oder Hyperaktivität, oder, oder,
oder,........., denn schon in der Psychoanalytischen Therapie kennt man das Phänomen, daß sich das sogenannte ICH zunächst erstmal gegen Aufklärungen der Lebenssituation zur Wehr setzt.
Eigene Fehler zu
finden fällt also schwer und es bedarf einiger Wege und Umwege. Vielleicht machen wir es uns einfach zu leicht, uns mit einer etikettierenden Diagnose wie ADS zufrieden zu geben. Nicht wir leiden unter ADS, sonder
die Kinder - allerdings nicht unter den realen Beschwerden, sondern vielmehr unter der Bezeichnung ADS, also der Etikettierung.
Unsere Kinder müssen dann ein Leben lang mit diesem Problem fertig werden, und
mit dem Problem von Methylphenidat (Ritalin) abhängig zu sein.
Oftmals spielen also verdeckte familiäre Verhältnisse eine große Rolle (soziale Probleme, Suchtprobleme, Psychische Probleme, kleiner Lebensraum,
allgemeines negatives Milieu,etc.).
Es gibt natürlich kein Patentrezept, den Lesern dieser Seite einen Rat zu unterbreiten, aber vergleichen Sie doch nur mal die Entwicklung unserer Gesellschaft (die
sogenannte Ego-Gesellschaft). Jeder denkt nur an sich und an sein Wohlbefinden - andere Menschen werden mit der Ellenbogentaktik aus der Bahn geworfen (z.B. Mobbing). So werden Familien zerstört und in Unruhe
gebracht.
Kinder leiden dann natürlich mit (Prinzip der Übertragung / Prinzip des Systems Familie) und zeigen es mit bestimmten Verhaltensmustern, z.B. Hyperaktivität oder besser nervöser Unruhe.
GERADE DANN müssen Kinder raus, müssen ihren Sorgen und Ängsten freien Lauf lassen. Sie müssen sich ablenken, wollen toben, raufen, klettern, hüpfen, zappeln, etc. DAS ADRENALIN muss raus, es muss ausgeschüttet
werden um dem Körper neue Energien und Konzentration zu geben.
GENAUSO WIE WIR ES FRÜHER GEMACHT HABEN!
Wo aber sind denn heute unsere Kinder? Im Wald ist keine Platz mehr, hier lauern neue Gefahren (z.B. Übergriffe auf Kinder etc.), in der Stadt ist es meist zu gefährlich, in Wohnsiedlungen müssen Kinder ruhig
sein, etc.
Bleibt eigentlich nur der Platz in den eigenen vier Wänden. Aber hier werden die Kinder nicht gefordert, zumindest nicht körperlich. Teletubbies, Spielcomputer und sonstiger neumodischer Krimskrams
lassen unsere Kinder nur noch unruhiger werden. Im Moment der visuellen Aufnahme sind sie konzentriert, doch lässt diese Konzentration rasch nach, Gehirnnerven werden in Unruhe gebracht und der Effekt der
Hyperaktivität ist da.
Dies war nur ein Beispiel von vielen Faktoren.
HABEN SIE DAS GEFÜHL DASS IHR KIND EXTREM AKTIV IST?
Durchleuchten Sie Ihre familiären Verhältnisse mit einem Fachmann, versuchen Sie Hintergründe zu erfahren. Lassen Sie Ihren Kindern freien Lauf, auch wenn es anstrengend ist, und Sie einen freien Tag gebrauchen
könnten, Ihre Kinder werden es Ihnen danken.
PROBIEREN SIE ES SELBST MAL WIEDER AUS !
Wenn Sie Schlafprobleme haben, wenn Sie selbst in Unruhe sind - fast schon hyperaktiv sind, dann machen sie es wie wir früher, verausgaben sie sich. Sie werden die Veränderung schnell merken. Tollen Sie mal selbst im
Wald umher, springen und hüpfen Sie herum, am besten sogar mit Ihren Kindern.
Dies ist ein ganz logischer und natürlicher Prozess, der Körper wird sich bei Ihnen mit neuer Ruhe und Ausdauer bedanken, und -
sie benötigen kein Ritalin!
GESELLSCHAFTSPROBLEME - EIN WEITERER FAKT:
Alles in Allem ist es doch eine sehr hektische und unruhige Zeit. Der Vater eilt zur Arbeit, kommt oft verspätet nach Hause und muß sich dann evtl. noch seiner Arbeit widmen, da er ein Zeitproblem hat. Man könnte
sagen, der Großteil unserer Gesellschaft ist Überaktiv.
Da liegt es doch eigentlich recht Nahe zu sagen, daß sich die allgemeine Unruhe und Hektik unserer Zeit auch auf die Kinder überträgt. Wer kann denn
heute noch behaupten, er würde viel Zeit mit der gesamten Familie verbringen, und vor allem in viel Ruhe und harmonischer Atmosphäre?
Mediziner wollen sich natürlich nicht so leicht geschlagen geben. Ein
organisches Problem können Eltern leichter annehmen, als z.B. ein psychosoziales Problem, ausserdem füllt Ritalin die Kassen der Ärzte und der Pharmaindustrie. Es ist also ein lohendes Geschäft. Mittlerweile hat
fast jedes Kind ADS und somit auch Ritalin im Medizinschrank.
DENKEN SIE UNBEDINGT MAL DARÜBER NACH! WARUM HABEN FAST ALLE KINDER ADS? WARUM NICHT FRÜHER?
ES GIBT KEINEN DEFINITIVEN NACHWEIS FÜR ADS, LEDIGLICH EINEN VERHALTENSMUSTERKATALOG.
Deswegen wurden bis dato einige Versuchsreihen gestartet. Mittlerweile glaubt man an eine Minderfunktion des Gehirns im Frontalhirnlappenbereich. Eine Störung des Dopaminhaushaltes ist hier die evtl.
Ursache.
ALLE KINDER REAGIEREN AUF RITALIN APATHISCH, NICHT NUR ADSler.
(Lassen Sie sich also nicht erzählen, ihr Kind habe ADS, weil Ritalin so gut wirkt, Ritalin wirkt bei allen Kindern )
NACH DER PUPERTÄT REAGIEREN KINDER UND ERWACHSENE MIT NORMALEN REAKTIONEN, ALSO MIT GESTEIGERTER AKTIVITÄT, SO WIE ES FÜR RITALIN (AMPHETAMINE ) ÜBLICH IST.
Jetzt kommen die Medikamente ins Spiel: Ritalin. Dieser Wirkstoff dient eigentlich zur Leistungssteigerung. Er macht wach, erzeugt Glücksgefühle. Bei ADS-lern wirkt er paradox (bzw. bei allen Kindern),
d.h. ADSler (alle Kinder) werden müde und insgesamt ruhiger. Leider sind die Beobachtungen nicht immer überzeugend und übereinstimmend. Diese Kinder leiden dann nicht mehr unter Hyperaktivität (wenn überhaupt
vorhanden), sie leiden dann an Apathie - werden also mit Medikamenten ruhig gestellt, oder provokativer - sie werden "abgeschossen" (Fachsprache von Ärzten und Pflegern)
DIE WHO STELLT HEROIN UND RITALIN AUF GLEICHE GEFÄHRLICHKEITSSTUFE
Lassen Sie sich gut beraten, denn Ritalin hat es in sich. Ihr Arzt wird Ihnen davon erzählen können. In der Medizin Ausgabe MSD MANUAL gibt es einen Absatz in dem steht, daß Ritalin in Deutschland nicht
angewendet werden sollte, bzw. nur mit äußerster Sorgfalt.
In AMERIKA ist Ritalin mittlerweile so beliebt wie gut schmeckender Hustensaft. Langzeitfolgen sind noch nicht bekannt. Nach Recherchen müßte in
AMERIKA fast jedes 2. KIND ADS haben. --- Etwas unwahrscheinlich, oder ?......
Der Autor dieses Artikels möchte anonym bleiben.
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