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 ----- Original Message -----
From: GK...@aol.com
To: hk@ritalin-kritik.de
Sent: Tuesday, August 21, 2001 12:03 PM
Subject: Ritalin-Kritik


Sehr geehrter Herr Kaed.,

Ihre Kritik spricht mir aus dem Herzen. In letzter Zeit ist mir oefter aufgefallen, dass Kindern aus meinem Bekanntenkreis sehr schnell Medikamente verschrieben werden. Besonders bei einem 11-jaehrigen Jungen, den ich gelegentlich betreue, fällt mir auf, dass er zwar morgens nach Einnahme des Medikaments Ritalin etwas zugaenglicher und freundlicher wird, aber nach meiner Meinung nachmittags, wenn die Wirkung nachlaesst, aggressiver ist als er je zuvor gewesen ist.

Was mich erschrickt, ist, dass seine Mutter (eine sehr intelligente und belesene Frau) sich so darauf eingelassen hat, und keine Kritik von mir zulaesst. Ihr Argument: "Aber die Krankheit (ADS) ist diagnostiziert worden".
Meines Erachtens sind diesem Jungen selten Grenzen gesetzt worden; er darf einfach alles; vielleicht weil die Mutter alleinerziehend und gut verdienend ist, hat sie ein schlechtes Gewissen dem Kind gegenueber. Ich wuerde gerne wissen, wie ich dem Kind helfen kann.

Meine Kinder sind heute 17 und 19 Jahre alt; ich bin ebenso seit 14 Jahren alleinerziehend und hatte mit der Grossen immer Probleme; vermutlich waere ich mit ihr auch in diese Ritalin-Falle getappt, wenn sie juenger waere.

Freundliche Gruesse aus Frankfurt am Main

G. K.
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----- Original Message -----
From: Bloss7...@aol.com
To: hk@ritalin-kritik.de
Sent: Saturday, August 18, 2001 5:53 PM
Subject: Erhöhte Blutungsneigung als Nebenwirkung ?


Eine ca. 35j. Freundin von mir erhält seit etwa 6 Monaten Ritalin auf Grund eines ADS-Syndroms. Vor etwa 6 Wochen bekam sie über Nacht extrem viele blaue Flecken. Am Tag vorher hatte sie zusätzlich 1 Aspirin gegen Kopfschmerzen genommen. Die Leberwerte sind erhöht. Vor einer Woche bekam sie ein starkes Hämatom in der Ellenbeuge. Sie klagt zusätzlich über leicht erhöhte
Temperatur und Erschöpfbarkeit. Außerdem spürt sie häufig ein Kribbeln innerhalb der Adern. Die Ritalin-Dosis hat sie bereits deutlich gesenkt. Kann die Blutungsneigung u.U. eine Unverträglichkeitsreaktion gegenüber Ritalin sein?

Gabriele
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----- Original Message -----
From: "CatCatcher...
To: <hk@ritalin-kritik.de>
Sent: Thursday, August 30, 2001 8:29 PM
Subject: Website


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin auf Ihre Website gestoßen, als ich nach Infos zu Ritalin suchte.
Ich bin echt betroffen, wenn ich dies lese. Freunde von uns haben einen "hyperaktiven" Sohn, dessen Wohl mir sehr am Herzen liegt.
Der Ausspruch von diesen Eltern war “mit unserem Sohn stimmt etwas nicht”.
Nun bekommt er auch Ritalin - und dabei finde ich ihn garnicht hyperaktiv- eher seine Eltern
zuuu faul!
Ich stimme Ihnen nur zu, wenn Sie schreiben, daß das eine wirtschaftliche Sache, ausgehend von der Pharmaindustrie ist. Ich bin nun auch seit 1 Jahr Mutter und es liegt mir am Herzen, daß es auch eine Welt für Kinder bleibt.
Man sollte sich viel mehr Zeit für seine Kinder nehmen. Das ist sehr wichtig.
Ich glaube, daß diese "Hyperaktivität" von einem Zeitmangel der Eltern kommt - auch bei unseren Freunden kam der Junge schon mit 1 1/2 in einen Kinderhort - das ist wie abgeschoben für die Kinder- es fehlt Ihre Bezugsperson.
Ich danke Ihnen für Ihren Einsatz mit der Website und möchte Sie in Ihrem Tun bestärken!
Man darf nicht den Weg des geringsten Wiederstandes gehen und Pillen schlucken!
Als Eltern und Mensch ist man gefordert mit viel Sorgfalt und Liebe zu handeln.

Viele Grüße und Alles Gute

Susanne J.
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----- Original Message -----
From: Gabriela-H.
To: hk@ritalin-kritik.de
Sent: Wednesday, September 05, 2001 2:48 PM
Subject: Ritalin-Empfehlung in unserer Kindergartenzeitung


Hallo,

ich bin total entsetzt darüber, dass die Leiterin unseres katholischen Kindergartens eine mehrere seitenlange Empfehlung für Ritalin in der Kindergartenzeitung veröffentlicht hat, sowie auch gezielt Mütter angesprochen werden, von Kindergarten-Praktikantinnen, dass ihre Kinder doch wohl diese Medikament nehmen sollten.

Was kann man bei solchen katastrophalen Empfehlungen von Vertrauenspersonen tun?
Sollte man was tun oder sagen, die Mütter, die solchen Empfehlungen kritiklos nachkommen, sind selber Schuld?

Für eine Antwort wäre ich dankbar!

Herzlichst

Gabriela H.
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----- Original Message -----
From: S...
To: hk@ritalin-kritik.de
Sent: Tuesday, September 04, 2001 10:28 PM
Subject: Ritalin


Sehr geehrter Herr Kaed.,

seit ca. 2 Jahren hören wir vom Kinderarzt, vom Ergo-Therapeuten und inzwischen von vielen Eltern wir sollten doch nun auch endlich unserem Sohn Ritalin geben. Es ist wirklich Erschreckend wie viele Kinder wir inzwischen kennen, die Ritalin bekommen, aber wir haben uns bisher erfolgreich gegen die "guten" Ratschläge gewehrt und haben dies auch weiterhin vor.
Gestern haben wir, leider nur einen Teil, der Fernsehsendung "Report" gesehen in der es auch um Ritalin ging. In dieser Sendung wurde gesagt, daß Ritalin bei ADS das richtige Mittel sei aber nur ca. 20% der Kinder die Ritalin bekommen haben tatsächlich ADS weil dies nur duch die Untersuchung des Hirnstoffwechsels eindeutig feststellbar ist nicht aber durch die Fragebögen der Kinderärzte.
Leider haben wir in diesem Teil der Fernsehsendung nicht mitbekommen wo diese "richtigen" Untersuchungen gemacht werden können. Können Sie uns dies mitteilen?
Wir sind sehr froh, daß wir so hartnäckig waren und würden uns freuen wenn Sie uns helfen könnten so hartnäckig zu bleiben.

Für Ihre Bemühungen im Voraus herzlichen Dank

Mit freundlichen Grüßen

Klaus S.
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----- Original Message -----
From: Flohrentine345@aol.com
To: HK@ritalin-kritik.de
Sent: Wednesday, September 05, 2001 8:03 PM
Subject: (Kein Thema)


Sehr geehrter Herr Kaed.,

mein Sohn ist 7 Jahre alt und bekommt seit letztes Jahr Ritalin.

Es waren gerade 5 Wochen seit der Einschulung vergangen, da hatte ich das erste Gespräch mit der Lehrerin.
Bei diesem Gespräch war eine Lehrerin der Vorschule anwesend, was ich aber erst zu einem späteren Zeitpunkt gesagt bekommen hatte.

Die Klassenlehrerin machte mir klar, daß mein Sohn doch in der Vorschule besser aufgehoben sei.
Man sollte vielleicht auch erwähnen, daß es in dieser Klasse bereits Kinder gab die schon lesen konnten.
Es sei ein Arbeiten mit meinem Sohn nicht möglich, er sei unkonzentriert.
Sie könne auf sein Lerntempo keine Rücksicht nehmen. Es sei auch nicht ihre Aufgabe.
Er hat sichtlich Schwierigkeiten die 5 Unterrichtsstunden durchzuhalten, so ihre Äußerung.

Meine Meinung:
Man müsse halt schaun, daß er vorne sitzt, damit er dem Unterricht besser folgen kann, ferner versuchte ich ihr klarzumachen, daß man doch nach 5 Wochen, bei einer Kinderzahl von 28, nicht entscheiden kann, wer raus soll und wer nicht.
Mein Sohn hatte dann Ritalin verschrieben bekommen. Diagnose : ADHS.
Die Lehrerin war zu der Zeit schwanger und ging dann nach weiteren 3 Wochen in Mutterschutz. Die Klasse wurde von einer anderen Leherin unterrichtet. Er ist jetzt in der 2. Klasse, doch die Lehrerin die einst so negativ über mein Sohn sprach kommt im Januar wieder und übernimmt die Klasse. Ich habe eher den Eindruck, daß die Lehrer sich keine Mühe mehr geben und nur noch genormte Kinder in Ihrer Klasse wollen.
Ich habe kein Problem mit meinem Sohn, das Problem liegt bei "den Anderen", mich stört es auch nicht wenn er etwas impulsiver ist als andere. Wenn ich ihm morgens die erste Ritalin-Tablette gebe, mache ich mir jedesmal Gedanken, ob das eigentlich richtig ist.
Keine Frage, mit Ritalin kann er dem Unterricht besser folgen und ist konzentrierter, doch wo führt das hin?
Und ohne Ritalin? Sonderschule?
Ich werde ihm helfen so gut ich kann und werde auch weiterhin das Gespräch mit den Lehrern suchen. Und vielleicht gibt es bald mal Lehrer die nicht nur geradeaus schauen, sondern auch mal nach rechts und links.

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----- Original Message -----
From: Ralf C.
To: hk@ritalin-kritik.de
Sent: Sunday, September 09, 2001 7:52 PM
Subject: Unsere Erfahrung mit RITALIN

Wir sind entsetzt

wie leichtfertig Ärzte mit der Gesundheit unserer Kinder umgehen!
Unsere Tochter ist 12 Jahre alt und ihr wurde das "ADS" vor 2 Moanten diagnistiziert. Nach den Stunden bei einer Kinderpsychologin wurden wir zu einem Arzt für Neurologie und Psychiatrie überwiesen. Noch wussten wir nicht was uns dort erwartet. Dieser würgte alle unsere Versuche, mehr über das von Ihm verordnete Medikament "RITALIN" zu erfahren, ab. Auch hat er sich nicht eine Minute mit unserer Tochter beschäftigt. Es war ihm offensichtlich nur wichtig, das Medikament zu verschreiben. Als wir den Beipackzettel lasen wurde uns heiss und kalt. Auf Nachfrage daraufhin sagte er, dies sei eine Art Panikmache und nicht so gefährlich wie im Beipackzettel beschrieben.
Wir sind froh dass wir unsere Tochter diesem Zeug nicht ausgesetzt haben. Wir haben Ihr diese Tabletten nicht gegeben.
Denn unsere Tochter ist ein aufgewecktes Kind, vielleicht munterer als andere, aber ein ganz normales Kind.
Zudem sind nicht nur die Nebenwirkungen ausschlaggebend gewesen. In Ihrem Artikel wird auch beschrieben, dass RITALIN die Krampfschwelle herabsetzt und zu Blutkrankheiten wie Vaskulitis und Prupura kommen kann. Es wird sicher jeden erschüttern, dass der Arzt wusste, dass unsere Tochter schon an Krampfanfällen gelitten hatte und 1995 an Purpura-Schönlein-Hennoch erkrankt war. Und wir sind sicher, wenn sie diese Krankheiten bereits hatte wäre es nur noch eine Frage der Zeit dass diese erneut ausbrechen. Es ist unverantwortlich nachdem er dies wusste, unserer Tochter dieses Medikament zu verschreiben. Wir sehen es gibt viele Eltern die sich mit diesem Thema beschäftigen und deshalb schreiben wir auch unsere E-Mailadresse komplett. Wir würden uns freuen wenn man sich über seine Erfahrungen austauschen könnte.

Und nun noch ein DANKE an Sie Herr Kaeding, für diese hilfreiche Seite!!!!
 
Ralf, Sonja und CATRIN

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Senden Sie Ihre Meinung bzw. Ihre Frage per E-Mail an: hk@Ritalin-Kritik.de

 

 

 

 

 

 

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