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Gesundheit durch Entschlackung

Verlag Peter Jentschura

ISBN 3-933874-33-5

1998

Schlackenlösung

Neutralisierung von Giften und Säuren

Ausscheidung

Inhaltsverzeichnis

 

 

 

Vorwort

4

Medizingeschichte

13

Naturverständnis

19

Die körperchemische Grundregulation

26

Was ist Gesundheit?

47

Was ist Krankheit?

56

Was ist Heilung?

62

Was ist Genuß?

66

Was ist Altern?

73

Wie verläuft die lebenslange Verschlackung?

88

Wie unterscheidet sich die Körperchemie von Mann und Frau?

100

Schwangerschaft: Schöne Mutter, gesundes Kind

111

Warum verliert der Mensch Kopfhaar?

119

Warum bekommen nur Frauen Cellulite?

127

Körperchemie des Sportlers

135

Verschlackungskrankheiten sind Zivilisatose

141

Körperchemie vom Mund bis zum Anus

154

Körperpflege - basisch oder sauer?

164

Chemie der Entschlackung

181

Die zielgerichtete Entschlackung

191

Die Bedeutung der Mineralstoffe

202

Fastenkrise und Fastengau

209

Die vorsichtige Entschlackung

214

Multiple Sklerose

220

Krankheitsvorbeugung und Gesundheitsvorsorge

223

Weiterführende Literatur

228

Ergänzende Hilfsmittel

229

 

 


Einführung

Liebe Leserin,
lieber Leser,

Sie wollen, ebenso wie wir, die beiden Autoren dieses Buches, möglichst lange leben, das Leben genießen und dabei gesund bleiben. Gelänge einem das, bliebe man mit Sicherheit gleichzeitig lange jung und schön, voll von Kräften des Körpers und des Geistes, der Seele und der Sexualität. Dieses Gottesgeschenk wünschen wir Ihnen, sind wir doch zu keinem anderen Zweck als Menschen auf die Erde gekommen, um als ursprünglich geistige Wesen auf dem Planeten Erde die Verbindung von Geist und Materie zu erleben. Diese Einfleischung (Inkarnation) von Geist in Materie macht LEBEN aus, - ob bei Pflanze, Tier oder Mensch!

Wir sind sicher, daß alle Menschen ihre Inkarnation gewünscht haben, weil sie ihren Geist in der Materie erleben wollten. Dieses Erleben kann ein hoher und lange anhaltender Genuß sein. Möglicherweise wird es aber auch ein kurzer und heftiger Genuß, gefolgt von jahrzehntelangen Qualen. Diese werden umso schmerzhafter sein, je weniger das Haus gepflegt wurde, in welches der Geist während der Menschwerdung einzog, in unseren Körper.

Leider gibt es die unbestreitbare Tatsache, daß viele Menschen jahrelang "auf Teufel komm heraus" leben, ohne daß körperliche Probleme auftreten. Sie können sich aufgrund ihrer Veranlagung und ihres Erbgutes als Kinder verantwortungsvoller Eltern alle Genüsse unserer Zeit scheinbar ungestraft leisten. Allerdings zeugen sie kranke und schwache Kinder, die sich den fröhlichen Lebenswandel ihrer Eltern nicht mehr werden leisten können.

Alle Menschen müssen aufpassen, daß sie ihr körperliches Startkapital hüten und nicht unnötig schnell verlieren oder verspielen.

Wir leben auf dem Planeten der Aufmerksamkeit. Hier gilt es, jeden Tag und jeden Augenblick auf der Hut zu sein, daß weder der eigene Körper noch unser Geist von uns wissentlich oder unwissentlich beschädigt werden. Ist das der Fall, senden sowohl der Körper als auch der Geist sofort Warnsignale. Wir sollten sie kennen und auf sie hören! Tun wir das, werden wir mit einer
langen, glücklichen und gesunden Inkarnation belohnt werden.

Dieses ist ein Buch des gesunden Menschenverstandes und der mutigen Hypothesen für eine neue Zeit und Gesundheit, weniger ein Buch der akademischen Wissenschaftlichkeit. Diese hat nach dem offenkundigen Scheitern der Raumfahrt, nach dem gefahrvollen Experimentieren mit der Atomtechnologie und jüngstens mit ihrem Schritt in die Genmanipulation viel von ihrem alten
Ansehen eingebüßt. Nachdem dann noch neueste soziologische Studien gezeigt haben, daß die immer wieder postulierten "neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse" eine durchschnittliche Halbwertszeit von lediglich zweienhalb Jahren haben, bis "allerneueste wissenschaftliche Erkenntnisse" exakt das Gegenteil der nunmehr überholten Erkenntnisse beweisen, erfreuen wir uns an der brandneuen These "Wissenschaftlichkeit ist Irrtum auf dem neuesten Stand."

Diese Verfallszeit wissenschaftlicher Erkenntnisse und Dogmen betrug in der Antike Jahrtausende, im Mittelalter Jahrhunderte, in der Moderne Jahrzehnte und jetzt noch wenige Jahre. Das Ende der jetzigen Zivilisation ist dann gekommen, wenn die Halbwerts- oder Verfallszeit gegen Null geht. Das ist gleichzeitig der Zeitpunkt der Erkenntnis, daß alle bisherigen Forschungsergebnisse falsch waren.
Nach Adam Riese sind es bis dahin noch sechs bis maximal zwölf Jahre.

Korrekterweise bezeichnet sich z.B. die Medizin nicht als Wissenschaft, sondern als KUNST Das sollte sie auch sein, ist doch in der Natur kein Mensch wie der andere. Selbst keine einzige Schneeflocke sieht so aus wie die nächste. In der Medizin bzw in der medizinischen Behandlung von Mensch und Tier ist nichts mit gleichem Erfolg exakt wiederholbar.

Jedes lebendige Wesen - ob Pflanze, Tier oder Mensch - ist ein unverwechselbares Individuum.

So wird es bleiben, solange es Wissenschaftlern nicht gelingt, diese gottgewollte Individualität außer Kraft und an ihre Stelle eine homogene und immer wieder reproduzierbare Masse gleichartiger Pflanzen, Tiere und Menschen zu setzen.

Davor bewahre uns der allmächtige Gott, unser eigener gesunder Menschenverstand und eine gehörige Portion Mut oder Zivilcourage!

Zu welchem Zweck werden jetzt Tiere geklont? Sinn und Zweck kann nur die problemlose wie hemmungslose Massen-"produktion" mit anschließendem "Verbrauch" sein. Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, - uns Menschen droht ein gleichartiges Schicksal, wenn wir in den nächsten Jahren nicht auf der Hut sind!

Wir Menschen vom alten Menschenschlage wollen jedoch weder als Verbraucher noch als Arbeitnehmer, Rentner, Pensionäre oder sonstwie "verbraucht" werden!
Wir wollen unser Leben mit seinen vier Abschnitten in eigener Selbstbestimmung gestalten: Unsere Kindheit, unsere Jugend, unser Erwachsensein und unser Alter.

Dafür brauchen wir einen gesunden Körper mit einem neuen Körperverständnis, wie es uns bereits die alten Griechen lehrten. Diese betrachteten ihren Körper als "Tempel ihrer Seele". Dieses Körperverständnis gilt es zu erneuern. Dafür brauchen wir vor allen Dingen viel Wissen um die täglichen wie lebenslangen stofflichen Abläufe in unserem Körper, damit wir während eines langen Lebens stets gesund an Körper und Geist bleiben.

Folgt man einer Pressemitteilung vom 07. August 1997, dann wollen 44 Prozent der Deutschen nicht älter als 80 Jahre alt werden. Diese Mitteilung erfreut sicherlich die Rentenversicherer und die Regierenden.

Wir freuen uns über die 18 Prozent der Befragten, die gerne 100 Jahre alt werden möchten. Dabei ist unsere Vermutung diejenige, daß lediglich 18 Prozent unserer Bevölkerung so gesundheitsbewußt leben, daß sie für sich einen beschwerdefreien Lebensabend erwarten.

Die mehrheitlichen 82 Prozent sind sicherlich von einem Leben über 80 voller Krankheiten und Schmerzen überzeugt. Sie müssen der Meinung sein, daß die Jahre über das achtzigste Lebensjahr hinaus nur noch körperliche Leiden, jedoch keine Freuden mehr für sie bereithalten. Ganz sicher leben sie so, daß sie recht behalten würden. Ihre Ansicht vom Altern als schneller und schmerzhafter Verfall des Körpers ist jedoch weder richtig, noch ist dieser Prozeß zwangsläufig, wie wir noch sehen werden.

Das zentrale Anliegen dieses Buches ist die Darstellung der zur Zeit zu beobachtenden lebenslangen Vergiftung und Verschlackung des Menschen und die Aufzeigung von Möglichkeiten, entweder schlackenfrei zu leben oder sich bereits abgelagerter Schlacken sinnvoll zu entledigen.

Aber auch einige andere Bereiche und auch Krankheiten, die wir in jahrzehntelanger Gesundheitsberatung kennengelernt und erforscht haben, werden in diesem Buch besprochen.

Das gilt sowohl für den unterschiedlichen Stoffwechsel von Mann und Frau, für die Einsatzmöglichkeiten basischer statt saurer Körperpflege und für andere Themen wie z.B. für die Definitionen von Gesundheit, Krankheit und Genuß.

Dabei sind wir, die Autoren Peter Jentschura und Josef Lohkämper, keineswegs das, was man heutzutage als "Forscher" bezeichnet, auch wenn wir selbst uns als Naturforscher sehen. Wir sind keine akademischen Naturwissenschaftler, sondern von Beruf beide Drogisten vom alten Schlage, die sich gern als die "letzten Druiden" bezeichnen.

Von diesen lebens-, krankheits- und gesundheitserfahrenen Männern und Frauen gab es früher in Deutschland viele Tausend. Heute ist dieser frühere Heilberuf praktisch ausgestorben, und nur noch die Älteren unter uns können sich daran erinnern. Zu ihnen kamen oft in letzter Verzweiflung die Austherapierten, die absolut Hoffnungslosen, die Todgeweihten. Zu ihnen kamen alle die Ratsuchenden, die schon alle Stufen des etablierten Gesundheitssystems durchlaufen hatten, denen jedoch niemand hatte helfen können. Heute hat diese Position der Heilpraktiker oder der Arzt für Naturheilkunde übernommen.

Besonders haben wir uns bei einer Heilpraktikerfamilie zu bedanken, der Familie Leisen aus Sinzig am Rhein. Diese Familie, insonderheit der verstorbene Vater Matthias Leisen, aber auch seine Tochter, Frau Vanselow-Leisen, haben in über siebzigjähriger Forschungsarbeit Grundlegendes über die Körperchemie erforscht.

Noch heute sind wir unserem früheren Kollegen Joachim Wedhorn aus Münster dafür dankbar, daß er uns Anfang der 80er Jahre auf das so wichtige Buch "DIE LEISENKUR" aufmerksam gemacht hat. In diesem Buch weist Frau Vanselow-Leisen nach, welche chemischen Elemente an welchen Krankheitsgeschehen beteiligt sind. Das sind nach Leisen z.B. die sieben Schlacken von Arsen, Eisen, Germanium, Blei, Samanum, Zinn und Zink beim Krebs.

Insofern macht es einen Sinn, wenn Heilpraktiker bei Krebs Pb D 20 verschreiben, um die Bleischlacken aufzulösen und auszutreiben. Mit diesem Mittel treffen sie allerdings nur eine von insgesamt neun Krebsschlacken.
Wir haben nämlich weitergeforscht und festgestellt, daß am Krebsgeschehen neben den von Leisen Vater und Tochter erforschten Elementen auch noch diejenigen von Strontium und Titan beteiligt sind. Diese Schlacken sind keine Krebsursachen, sondern lediglich Krebssymptome und -begleiter, die sich im Kampf des Organismus gegen den Krebs geopfert bzw verschlackt haben.

Gleichzeitig hat die Heilpraktikerfamilie Leisen erforscht, welche Elemente in welchen Pflanzen, Gemüsen, Salaten, Gewürzen, usw. wirksam enthalten sind.
Die Forschungen und Erkenntnisse dieser Familie waren für uns Grundlage und Anstoß zu eigenen Forschungen. In Abstimmung mit Frau Vanselow-Leisen haben wir die Forschungen fortgesetzt, die sie und ihr Vater begonnen haben.

So waren wir in der Lage, sowohl Rezepturen für einen Tee als auch für ein Lebensmittel und ein Körperpflegemittel zu entwickeln, welche sämtliche Elemente enthalten, die an unserem menschlichen Stoffwechsel beteiligt sind.
Dadurch kann jeder Körper mit einem solchen Tee alle möglichen Schlacken aller möglichen chemischen Zusammensetzungen auflösen, Säuren und Schlacken über die Haut ausscheiden und sich aus den angebotenen Mineralstoffen entsprechend zusammengestellter Lebensmittel alle die Elemente entnehmen, derer er gerade bedarf.

Bei Tee und Lebensmitteln spielt die Forderung nach der Anwesenheit aller Elemente, Mineralstoffe und Spurenelemente, aus denen unser menschlicher Stoffwechsel besteht, eine besondere Rolle. Bei der Körperpflege spielt diese besondere Rolle die Forderung, daß Körperpflege, die der Entschlackung dienen soll, basisch sein muß. Sie sollte nicht chemisch sauer sein, wie es im Augenblick von der Mehrzahl der Wissenschaftler empfohlen wird, die unsere moderne Körperpflege zu verantworten haben.

Insofern empfehlen wir Ihnen unbedingt die Lektüre des im Turm-Verlag erschienen preiswerten Buches DIE LEISEN-KUR. Die Forschungsergebnisse der Familie Leisen beruhen auf über siebzigjähriger Empirik. Sie entsprechen mithin einem Höchstmaß an Wissenschaftlichkeit.

Natürlich reklamieren auch wir Wissenschaftlichkeit für uns. Es ist dies unsere jahrzehntelange Beratungs- und Forschungserfahrung, die "Wissen schafft", basierend auf jahrhunderte- oder sogar jahrtausendealter Überlieferung unserer eigenen und anderer Kulturen.

Jahrzehntelang haben wir liebe Kunden, Freunde, Bekannte und Verwandte erlebt, wie sie verblühten, erkrankten oder starben, ohne daß wir oder sonstwer ihnen hätte helfen können. Bis wir vor etwa zwanzig Jahren den Entschluß zu dem Versuch gefaßt haben, das Wesen der sog. "modernen Zivilisationskrankheiten" zu ergründen und aus den gewonnenen Erkenntnissen Therapien, Ernährungsformen, Produkte und Geräte zu entwickeln, die bei diesen Krankheiten hilfreich sein sollten.

In diesen zwanzig Jahren ist uns klargeworden, daß es weder dieses Buches bedürfte, noch der Heerscharen von Tberapeuten noch der Flut von Krankenhäusern und Arzneimitteln unserer Zeit, wenn es denn eine an der Gesundheit der Menschen orientierte Politik gäbe. Das Gegenteil ist leider
der Fall.

Die EG- Gesundheitsminister unterschreiben sogar jegliche großflächige Zigarettenwerbung anstatt sie zu verbieten. Dabei haben sie einen Eid darauf geleistet, gesundheitlichen Schaden von den ihnen anvertrauten Völkern und Menschen zu wenden!

Einzig und allein aus dem Fehlen einer offiziellen wirklichen Gesundheitspolitik resultiert der individuelle Zwang, daß sich jeder von uns selbst um seine eigene Gesundheit kümmert. Außer ihm selbst und denen, die ihn lieben, ist zur Zeit kaum jemand daran interessiert.

Dabei ist oder wäre es so unendlich einfach, gesund zu sein und lange zu bleiben! Ganz bestimmt werden Sie sich im Verlaufe der Lektüre immer wieder fragen: "So einfach soll das alles sein?!"

Wir wollten es vor Jahren auch nicht glauben, als uns die Schuppen von den Augen fielen. Den meisten Zivilisationskrankheiten liegt ein einziger gemeinsamer Nenner oder Sockel zugrunde. Es ist ein Phänomen namens GENUSS.
Mit der Erkenntnis dieses Phänomens, seiner Ursachen und Verschiedenartigkeit, seiner Folgen von Verätzung, Verschlackung und Degenerierung und deren Überwindung liegt plötzlich das ganze Feld der modernen Zivilisationskrankheiten so leicht lösbar vor einem, wie wenn man einen gestrickten Pullover von der letzten bis zur ersten Masche aufribbelt.

Bevor wir uns jetzt auf unsere Entdeckungsreise begeben, nehmen wir Gelegenheit, uns bei Herrn Heilpraktiker und Psychotherapeuten Karl-Heinz Hanusch in Wiesbaden für seine liebevolle Mitwirkung an diesem Buche zu bedanken.

Peter Jentschura
Josef Lohkämper

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