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Cuxhavener Nachrichten

21.03.2001

Schulstress: Jugendliche greifen zu Medikamenten

Ein Cuxhavener Schulleiter berichtet: "Da spielen sich teilweise Dramen ab" / Große Grauzone


Foto: Mangels

man/cn. - Ein Drittel aller Schüler in Deutschland nimmt Medikamente zur Leistungssteigerung. Diese Zahl nannte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marion Caspers-Merk. Hauptgrund für den Griff zu den verschiedensten Medikamenten sei der immer weiter wachsende Leistungsdruck. Die Problematik ist auch in Cuxhavener Schulen nicht unbekannt. Ein Schulleiter: "Da spielen sich teilweise Dramen ab."

Kinder und Jugendliche können heutzutage richtig im Stress sein. Vor allem das Thema "Schule" schlägt ihnen da auf den Magen. Die Kinder haben Angst vor Noten, vor Lehrern oder Mitschülern. Nicht selten kommt dann noch Ärger mit strengen, ehrgeizigen Eltern dazu. "Dadurch geraten die Kinder in einen unheimlichen Stress", sagt Hellmuth Schintzel, Vorsitzender des Verbandes niedersächsischer Schulpsychologen.

"Schultropfen" gegen die Angst, Beruhigungstabletten gegen Prüfungspanik oder Aufputschmittel gegen Müdigkeit - für alles gibt es ein Mittel. Ein Cuxhavener Schulleiter berichtet: "Einige Schüler nehmen Ritalin oder ähnliche Mittel." Diese Psychostimulanzien kommen beispielsweise bei Aufmerksamkeitsproblemen und Hyperaktivität zum Einsatz.

Seine Cuxhavener Kollegen äußern sich eher zurückhaltend zum Thema "Medikamente im Schulunterricht." Einhellige Meinung: "Uns ist noch nichts untergekommen." Doch gerade hier scheint sich das Hauptproblem zu verbergen: "Es gibt eine große Grauzone", ist von der schulpsychologischen Beratungsstelle für den Bereich Cuxhaven zu hören.

Den vollständigen Text mit allen Hintergrundinformationen lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe der Cuxhavener Nachrichten.

Das Original finden Sie unter:

http://www.cn-online.de/archiv_artikel.cfm?Artikel=1686

Unterschriftensammlung: Resolution zum Schutz unserer Kinder vor der Psychiatrie

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